28.03.2026
18:30
Monte Verità | Sala Balint
Deborah Levy
Der Preis der Freiheit
Englisch
Simultanüber-.: Deutsch, Italienisch
Die in Südafrika geborene britische Schriftstellerin Deborah Levy erforscht in ihrem Werk das weibliche Verlangen und den Preis der Freiheit: Was bedeutet es heute, eine Frau zu sein und welchen Preis haben Entscheidungen, die uns emanzipieren? In ihrer autobiografischen Trilogie und in ihren Romanen erzählt sie von Bindungen, Trennungen und Lebensabschnitten mit einer Stimme, die Konventionen herausfordert und in der das Schreiben zu einem Akt des Widerstands wird.
Moderation: Chiara Barzini
*Deborah Levy wird per Videokonferenz an der Veranstaltung teilnehmen und sich mit Chiara Barzini unterhalten, die vor Ort am Monte Verità anwesend sein wird. Die Veranstaltung wird nicht im Livestream übertragen.
Biografien
Deborah Levy schreibt Fiktion, Theaterstücke und Lyrik. Ihre gefeierte Living autobiography umfasst die drei Bände Was ich nicht wissen will (Wagenbach, 2015), Was das Leben kostet (Hoffmann und Campe, 2019) und Ein eigenes Haus (Hoffmann und Campe, 2023). Unter ihren neuesten Arbeiten sind der Roman Augustblau (AKI, 2023) und die Essaysammlung Die Position der Löffel (AKI, 2024) zu erwähnen. Sie stand zweimal auf der Shortlist für den Booker Prize, gewann den Prix Femina Étranger und ist Mitglied der Royal Society of Literature.
Chiara Barzini ist Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Sie hat in den USA gelebt, studiert und als Journalistin gearbeitet. Sie ist Autorin des Erzählbands Sister Stop Breathing (Calamari Press, 2012) und des Romans Things that Happened Before the Earthquake (Doubleday, 2017). L’ultima acqua (Einaudi, 2025), ihr erstes Sachbuch, wurde vom Times Literary Supplement zum besten Buch des Jahres nominiert.

